Kopfhaut und Haarpflege

Kopfhaut löst sich: Woran liegt es?

Kopfhaut löst sich: Woran liegt es?

Wenn sich die Kopfhaut in Form von Kopfschuppen löst, ist häufig eine zu trockene Haut die Ursache. Diese ist im Regelfall gut in Eigenregie zu behandeln. Besonders sensitive Shampoos aus der Apotheke und eine Vergrößerung des Intervalls zwischen zwei Haarwäschen können hier bereits große Wirkung erzielen.

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Bei einer zu fettigen Kopfhaut können auch fettige Kopfschuppen entstehen. Sie sind teilweise leicht zu behandeln, können aber auch hartnäckig bleiben. Beachten Sie dazu unsere Pflegetipps.

Kopfschuppen können ebenfalls Pilze oder Hautkrankheiten wie eine atopische Dermatitis (Neurodermitis), Schuppenflechte oder ein seborrhoisches Ekzem zur Ursache haben und sollten in diesem Fall vom Hautarzt behandelt werden.

Funktion der Kopfhaut

Die Funktion der Kopfhaut entspricht im Wesentlichen der Funktion der restlichen Haut. Sie dient unter anderem dem Temperaturausgleich: Bei niedrigen Temperaturen ziehen sich die Blutgef√§√üe zusammen, damit weniger K√∂rpertemperatur an die Umgebung abgegeben wird, bei hohen Temperaturen weiten sie sich und die Schwei√üdr√ľsen sondern k√ľhlenden Schwei√ü ab. Dies kann sie auch zur generellen Regulierung des Wasserhaushalts im K√∂rper tun. Indem sie Temperaturen, Ber√ľhrungen, Wind und √Ąhnliches wahrnimmt, dient sie auch der Sinneswahrnehmung.

Die Kopfhaut bildet √ľberdies eine nat√ľrliche Barriere und Schutz gegen√ľber verschiedenen Infektionen, welcher durch die Haare noch verst√§rkt wird. Im Zuge der Hauterneuerung wandern alte Zellen an die Oberfl√§che der Kopfhaut und verhornen dabei. Diese Verhornung ist normal und sch√ľtzt die darunter liegenden Hautschichten.

Erst eine √ľberm√§√üige Verhornung f√ľhrt dazu, dass sich Zellklumpen bilden und als Schuppen sichtbar werden.¬†

Von Schuppen betroffen

Die Bildung von Schuppen ist der letzte Schritt in der normalen Zellerneuerung. Mit Schuppen werden √ľbersch√ľssige, abgestorbene Zellen abgesto√üen. Wenn die Schuppen jedoch sichtbar werden, liegt h√§ufig eine √ľberm√§√üige Verhornung und eine vorzeitige Schuppenbildung vor. Au√üerdem gelingt es der Haut nicht mehr, die Schuppen schnell genug abzusto√üen und sie lagern sich stattdessen auf der Kopfhaut ab. Dies kann nicht nur optisch st√∂ren, sondern auch zu einer juckenden Kopfhaut und Entz√ľndungen oder Infektionen f√ľhren.

In Europa sind Schätzungen zufolge rund 40 Prozent der Menschen mindestens einmal in ihrem Leben von Kopfschuppen betroffen. Besonders oft von Schuppen betroffen sind Menschen mit fettiger Kopfhaut, aber auch eine trockene Kopfhaut kann zu Schuppen neigen, weshalb hier nicht pauschal zu einem bestimmten Mittel oder Anti-Schuppen-Shampoos geraten werden kann.  

Fettige Haut besonders betroffen

Eine der Hauptursachen f√ľr Kopfschuppen ist eine √ľberm√§√üige Aktivit√§t der ringf√∂rmig um die Haarfollikel angeordneten Talgdr√ľsen und ein dadurch entstehender Fettfilm. Dieser beg√ľnstigt Infektionen und Entz√ľndungen, die wiederum dazu f√ľhren, dass die normale Verhornung der alten Zellen gest√∂rt wird.

Die Zellen verhornen unvollst√§ndig und verklumpen zu Haut- oder Kopfschuppen und wenn sie sich l√∂sen, ist die Haut darunter h√§ufig ger√∂tet oder n√§sst sogar. Das klingt jedoch dramatischer, als es ist. Oft k√∂nnen die Symptome durch die richtige Haarpflege und Anti-Schuppen-Shampoos gut behandelt werden. Verschiedene Vitamine, z. B. Vitamin C Serum, Schwefel oder Sulfide, Teer und entfettende Shampoos k√∂nnen bei regelm√§√üiger Anwendung gro√üe Effekte erzielen. So hilft man der Kopfhaut, wieder in ihr nat√ľrliches Gleichgewicht zur√ľckzufinden.

Ob die genannten Mittel und Stoffe geeignet sind, Hautschuppen auf einer fettigen Kopfhaut zu behandeln, ist jedoch von den Ursachen, möglichen Erkrankungen und vom Hauttyp abhängig. Bei besonders fettiger und juckender Kopfhaut sollte in der Regel ein Dermatologe aufgesucht werden, bevor mit einer Behandlung begonnen wird.

Wie entstehen Schuppen?

Die Bildung von Schuppen auf der Haut ist vollkommen normal und in der Regel mit dem blo√üen Auge nicht sichtbar. Innerhalb von ca. 4 Wochen erneuern sich alle Hautzellen. Dabei wandern die Zellen von unten nach oben durch die verschiedenen Hautschichten, von der Unterhaut √ľber die Lederhaut bis zur Oberhaut (Epidermis), wo sie verhornen. Diese Verhornung sch√ľtzt die Haut vor dem Eindringen von Fremdk√∂rpern.

Letztlich sterben die Zellen ab und werden von der Haut ‚Äď als Schuppen ‚Äď abgesto√üen. St√∂√üt die Haut die Zellen jedoch zu fr√ľh oder zu schnell ab, wird die Bildung der Schutzschicht gest√∂rt. Die kleinen, unsichtbaren Sch√ľppchen verklumpen zu gr√∂√üeren Schuppen, die ab einem Zellklumpen von etwa 500 Zellen auch mit dem blo√üen Auge sichtbar werden.

Die Schuppen rieseln von der Kopfhaut auf Schultern und Klamotten und sind auf dunkler Kleidung schnell sichtbar. Medizinisch muss hier noch kein Problem vorliegen, aber sich l√∂sende, sichtbare Schuppen werden als optischer Mangel wahrgenommen und sollten daher auch behandelt werden. Ferner beg√ľnstigt eine √ľberm√§√üige Schuppenbildung Infektionen und kann zugrundeliegende Krankheiten verst√§rken.

M√∂gliche Ursachen f√ľr Schuppen

Die h√§ufigste Ursache f√ľr Schuppen oder eine beschleunigte Hautabsto√üung der Kopfhaut ist eine fettige Kopfhaut. Diese kann erblich oder hormonell ‚Äď beispielsweise ein √úberschuss an Androgenen w√§hrend der Pubert√§t oder der Menopause ‚Äď bedingt sein, aber auch andere Ursachen haben.

Zu den weiteren Ursachen gehören:

  • Eine zu h√§ufige Haarpflege mit zu aggressiven Haarpflege-Mitteln kann die Talgproduktion der Kopfhaut √ľber das normale Ma√ü anreizen.

  • Umwelt- und Klimafaktoren wie Hitze, K√§lte, Sonneneinstrahlung oder Heizungsluft k√∂nnen √§hnliche Effekte haben.

  • Stress und eine falsche Ern√§hrung k√∂nnen die Haut und auch die Kopfhaut belasten und unter anderem Schuppen zur Folge haben.

Schuppen können jedoch auch auf einer trockenen Kopfhaut entstehen. Dann sind oft Krankheiten wie eine atopische Dermatitis (Neurodermitis), eine Schuppenflechte oder ein Pilzbefall der Kopfhaut die Ursache. Insbesondere bei trockener und juckender Kopfhaut und vermehrter Schuppenbildung sollte ein Hautarzt aufgesucht und die Symptomatik umfassend abgeklärt werden.

Wie kann man die Schuppen behandeln?

Wenn eine Krankheit die Ursache der vermehrten Kopfschuppen ist, sollte vor allem diese und erst nachrangig die Schuppen selbst behandelt werden. Gegen einen Pilzbefall helfen kosmetische oder bei stärkerem Befall medizinische Shampoos mit Antipilz-Mitteln (Antimykotika wie Climbazol, Selensulfid, Clotrimazol, Ciclopiroxolamin, Zink-Pyrithio, Ketoconazol und andere).

F√ľr die ‚Äėnormalen‚Äô Schuppen auf einer fettigen Kopfhaut reicht h√§ufig ein normales Anti-Schuppen-Shampoo, um diese kurzfristig zu beseitigen. Hier besteht allerdings die Gefahr einer √ľberm√§√üigen Pflege, denn zu h√§ufiges Waschen mit zu aggressiven Mitteln regt die Talg- oder Fettproduktion der Kopfhaut an und es kann ein Teufelskreis beginnen. Extra milde Tenside und die schrittweise Verl√§ngerung des Zeitraums zwischen zwei Haarw√§schen k√∂nnen dem entgegenwirken.

F√ľr eine entz√ľndete Kopfhaut (atopische Ekzeme) bieten sich Shampoos und Pflegemittel mit entz√ľndungshemmenden Wirkstoffen wie Harnstoff (Urea), Retinoide, Azelains√§ure, Salicyls√§ure, Resorcin oder Steinkohlenteer (eine schwach krebserregende Wirkung kann hier allerdings nicht ausgeschlossen werden) zur Behandlung an.

Vermutet man eine atopische Dermatitis oder eine Neurodermitis als Ursache, können kortisonhaltige Präparate zum Einsatz kommen. Ebenso wie bei den stärkeren oder höher dosierten Antipilz-Mitteln, ist eine Behandlung hiermit jedoch nur kurzfristig zu empfehlen.

Wie kann ein Arzt weiterhelfen?

Der Hautarzt oder Dermatologe kann vor allem bei Krankheiten, die die Ursache der vermehrten Schuppenbildungsein k√∂nnen, helfen. Einige Shampoos mit Antipilz-Mitteln oder Pflegeprodukte mit entz√ľndungshemmenden Wirkstoffen sind zwar nicht verschreibungspflichtig, h√∂here Dosierungen oder wirksamere Mittel k√∂nnen aber nur vom Arzt verschrieben werden.

Zu den Krankheiten, die infrage kommen, gehören:

  • verschiedene Allergien,

  • das seborrhoische Ekzem,

  • die Neurodermitis,

  • die Schuppenflechte sowie

  • Pilzerkrankungen oder Infektionen.

Um zu entscheiden, ob ein Arztbesuch angeraten ist, sollten Sie beobachten, wie schnell sich die Schuppen bilden und ob noch weitere Symptome vorliegen. Insbesondere, wenn die Schuppen nicht auf eine fettige Kopfhaut ohne weitere Symptome zur√ľckgef√ľhrt werden k√∂nnen, sollten Sie √ľber einen Besuch beim Dermatologen nachdenken.

Mit diesen Symptomen sollten Sie besser zum Arzt gehen:

  • wenn sich n√§ssende Stellen bilden

  • Haarausfall

  • starkes Jucken, Schwellungen oder R√∂tungen der Kopfhaut

  • Verkrustungen

  • wahrnehmbare Entz√ľndungen oder ein Brennen der Kopfhaut

Falls Sie nur unter einer leicht verstärkten Schuppenbildung leiden, die Schuppen aber trotz Anti-Schuppen-Shampoo und entsprechender Haarpflege nicht verschwinden oder schnell wiederkommen, kann Ihnen ein guter Hautarzt eventuell auch bei der Auswahl der richtigen Pflegelinie helfen.

Hausmittel bei Schuppen

Neben der professionellen Hilfe eines Hausarztes oder Apothekers k√∂nnen auch spezielle Anti-Schuppen-Shampoos, beruhigende und feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukte, √Ėle und Hausmittel f√ľr die Behandlung Ihrer Schuppen geeignet sein.

Wichtig ist bei der Wahl der Mittel, stets zwischen trockener Kopfhaut mit trockenen Schuppen und fettiger Kopfhaut mit fettigen Schuppen zu unterscheiden, denn hier gelten teilweise ganz unterschiedliche Behandlungsempfehlungen. Grunds√§tzlich sollten Sie bei trockenen Schuppen darauf achten, ihre Kopfhaut nicht zu stark zu entfettet und daher nur milde Shampoos verwenden. Stark fettl√∂sende Anti-Schuppen-Shampoos hingegen k√∂nnen bei der Behandlung von fettigen Schuppen n√ľtzlich sein.

Zu den bekannten und bewährten Hausmitteln gegen trockene Schuppen gehören:

  • Haarmasken: Haarmasken aus verschiedenen √Ėlen (Mandel√∂l, Argan√∂l, Oliven√∂l) √ľber Nacht getragen, erreichen auch den Kopf und helfen der Haut, sich mit dem ben√∂tigten Fett zu versorgen.

  • Backpulver: Eine Handvoll Backpulver auf die nasse Kopfhaut auftragen, einmassieren und mit lauwarmem Wasser absp√ľlen. Es wirkt wie ein Peeling und nimmt zus√§tzlich auch √ľbersch√ľssiges Fett auf.

  • Joghurt: Joghurt hat eine wohltuende, beruhigende Wirkung und kann auch Juckreiz mindern. Tragen Sie den Joghurt auf die strapazierte Kopfhaut auf, lassen Sie ihn ca. 15 Minuten einwirken und waschen Sie Kopf und Haare gr√ľndlich, aber sanft mit einem milden Shampoo.

Gegen fettige Schuppen gibt es weit weniger Hausmittel, was auch daran liegen d√ľrfte, dass sie in der Regel besser zu behandeln sind und auch herk√∂mmliche Anti-Schuppen-Shampoos erfolgversprechend sind. Ein Geheimtipp gegen fettige Schuppen, die auf einen Hautpilz (meistens ein Hefepilz) zur√ľckzuf√ľhren sind, ist es, ein wenig Teebaum√∂l (ein paar Tropfen gen√ľgen) zum √ľblicherweise benutzten Shampoo hinzuzuf√ľgen.

Sowohl gegen trockene als auch gegen fettige Schuppen hat sich eine Kur mit Apfelessig bew√§hrt. Mischen Sie dazu einfach ein halbes Glas Apfelessig mit einem halben Glas warmem Wasser, √ľbergie√üen Sie Ihre Kopfhaut damit, schlagen Sie sich ein Handtuch um den Kopf und lassen Sie das Ganze etwa 30 Minuten einwirken. Abschlie√üend die Haare und die Kopfhaut ohne Shampoo mit lauwarmem Wasser absp√ľlen. Das beruhigt die Kopfhaut, reinigt sanft und gr√ľndlich und hilft der Haut, ihren nat√ľrlichen pH-Wert zu erreichen.

Die Kopfhaut richtig pflegen

Langfristigen Erfolg gegen Schuppen verspricht nur eine auf die individuellen Bedingungen abgestimmte Pflegeroutine. Wenn keine Krankheit vorliegt, ist die vermehrte Bildung von Schuppen oft auf eine zu intensive oder zu h√§ufige Haarpflege oder ein hormonelles Ungleichgewicht zur√ľckzuf√ľhren. Beide Ursachen sind mit den richtigen Pflegeprodukten und einer angepassten Waschroutine relativ gut zu behandeln.

Worauf sollte man achten?

Auch hier gilt es, zwischen einer zu trockenen und einer zu fettigen Kopfhaut zu unterscheiden. Bei trockener, zu Schuppen neigender Kopfhaut sollten Sie:

  • die Haare nur alle zwei, besser alle drei Tage mit einem sanften Shampoo waschen

  • nur lauwarmes und kein hei√ües Wasser zum Waschen verwenden

  • eventuell nach der W√§sche einen feuchtigkeitsspendenden Conditioner benutzen oder Ihre Kopfhaut mit nat√ľrlichen √Ėlen pflegen

  • Hitze generell meiden (Kopfbedeckung in der Sauna, Haare an der Luft, nicht mit dem F√∂hn trocknen)

  • die Haare nur sanft mit einem Handtuch aus feiner Baumwolle abtupfen

  • Ihre Haare nicht zu h√§ufig und nur mit B√ľrsten oder K√§mmen mit abgerundeten Spitzen k√§mmen¬†

Bei fettiger, zu Schuppen neigender Kopfhaut sollten Sie:

  • Ihre Haare etwa zwei bis drei Mal pro Woche waschen

  • bei fettigen Haaren zwischen den W√§schen Trockenshampoo verwenden

  • Shampoos und Pflegeprodukte mit stark r√ľckfettender Wirkung vermeiden

  • die Haare nur kalt f√∂hnen

  • sich selbst (oder von einem Partner) regelm√§√üig Kopfmassagen geben (lassen)

FAQ

Im Folgenden werden einige häufig gestellte Fragen kurz beantwortet.

Warum schält sich meine Kopfhaut?

Die h√§ufigste Ursache f√ľr eine vermehrte Schuppenbildung auf dem Kopf ist eine zu trockene Kopfhaut, die nicht selten auf eine √ľberm√§√üige Haarpflege mit zu aggressiven Pflegeprodukten oder Shampoos zur√ľckzuf√ľhren ist.

Was tun, wenn sich die Kopfhaut schält?

Wenn eine trockene Kopfhaut mit trockenen Schuppen die Ursache ist, benötigt die Haut Zeit zur Regenerierung (seltener die Haare mit milden Shampoos waschen) sowie Feuchtigkeit und Fett. Beachten Sie dazu die Pflegetipps in diesem Beitrag.

Wie erkennt man einen Pilz auf der Kopfhaut?

Eine Pilzerkrankung der Kopfhaut beginnt meistens mit einem kleinen roten Kn√∂tchen, welches sich um den Haaransatz eines Haares legt und sich von dort ausbreitet. Nach wenigen Tagen wird das Kn√∂tchen blass und es beginnen, sich Schuppe zu bilden und zu l√∂sen. Haarausfall, Juckreiz und Entz√ľndungen k√∂nnen die Folge sein.

Ob Pilze oder andere Erkrankungen die Ursache f√ľr schuppende Kopfhaut ist, ist nicht immer leicht zu erkennen, denn die verursachten Ver√§nderungen der Haut sind leicht verwechselbar mit √§hnlichen Symptomen, die aber andere Ursachen (wie Schuppenflechte oder Neurodermitis) haben k√∂nnen. Ein gewisser Bestand an Hefepilzen auf der Haut ist grunds√§tzlich normal.

Bei Verdacht auf eine Pilzerkrankung sollte ein Hautarzt aufgesucht werden. Ein Dermatologe kann mikroskopische Untersuchungen anstellen oder sogar Gewebeproben im Labor analysieren lassen und somit herausfinden, ob und welcher Pilz die Ursache f√ľr die Schuppenbildung ist. ¬†¬†¬†

Was tun gegen nässende Kopfhaut?

Bei einer starken Schuppenbildung, Entz√ľndungen und sich abl√∂sendem Wundgrind oder Schorf sollte in der Regel ein Hautarzt aufgesucht werden, da Pilze oder Erkrankungen der Haut wie Schuppenflechte, seborrhoisches Ekzem oder Neurodermitis als Ursache infrage kommen und behandelt werden m√ľssen

Fazit

Relativ viele Menschen leiden (zeitweise) unter Kopfschuppen. Das hat viele Gr√ľnde, die mehr oder weniger harmlos oder behandlungsbed√ľrftig sind und in diesem Artikel dargestellt wurden.

Das Absterben der Hautzellen und die Ablösung von der Kopfhaut als Schuppen ist zunächst ein normaler Teil der Hauterneuerung. Diese trockenen Schuppen sind in der Regel gar nicht sichtbar und unproblematisch. Auch sichtbare Verklumpungen von toten Hautzellen sind zunächst nur ein optisches Problem und können häufig durch eine angepasste Haarpflegeroutine (weniger häufig, weniger, extra mildes Shampoo) gut behandelt werden.

Kommen jedoch weitere Symptome wie Juckreiz, Entz√ľndungen, n√§ssende Stellen, Grind oder Schorf hinzu, sollte besser ein Dermatologe aufgesucht werden.

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